Betrug bei Ebay
 
Tipps für den Einkauf bei Ebay
Betrug bei Ebay

Als fünftes Beispiel für ein unerfreuliches Auktionserlebnis bei Ebay gebe ich den E-Mail-Verkehr bezüglich eines alten Milchkännchens wieder, das eine Macke aufwies, die nicht vom Transport herrühren konnte. Denn zum einen war das Kännchen sehr sorgfältig eingepackt und zum anderen befand sich das abgeschlagene Porzellanstück nicht in dem Paket.

Auf meine E-Mail mit zwei digitalen Fotos hin wurde ich zunächst vertröstet: Die Eltern seien gerade für drei Wochen in Urlaub gefahren und er – der Sohn –  könne leider nichts zur Sache sagen. In den folgenden drei Wochen wurden unter dem Account weinstock36 allerdings munter weiter Auktionen getätigt, und zwar weit über hundert.

Am 26.09.2008 und am 30.09.2008 meldete ich mich dann erneut bei weinstock36 und erhielt am 01.10.2008 eine ziemlich merkwürdige Antwort, mit der wohl die Beschädigung entweder bestritten oder als altersüblich behauptet werden sollte und auf irgendein Gutachten verwiesen wurde. Ich antwortete umgehend und bat um eine definitive Stellungnahme.

Da auch fast eine Woche später eine solche Stellungnahme noch nicht eingetroffen war, beurteilte ich am 07.10.2008 weinstock36 negativ, und zwar mit den Worten: "Ware hat (alte!) Macke. Verkäufer nicht zu Rücknahme oder Preisminderung bereit."

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